Thailändische Buddha Statue
Königspalast im Zentrum der Kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh

Phnom Penh

Die heute ca. 1,5 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Kambodschas wurde bereits in der Mitte des 15. Jahrhunderts gegründet. Zu dieser Zeit verließen die Khmer ihr damaliges Zentrum um Angkor Wat und ließen sich hier am Zusammenfluß von Tonle Sap Fluss und Mekong nieder. Die Geographische Lage Phnom Penhs könnte kaum besser sein: sowohl der Tonle Sap mit seinen reichen Fischvorkommen, der auch heute noch ca. 40 Prozent der Kombodschaner ernährt, als auch die wichtigen Handelspartner Laos und China sind auf dem Wasserweg erreichbar. Dies machte Phnom Penh schnell zu einem der wichtigsten Handelszentren Südostasiens.
Als im April 1970 die Roten Khmer die Stadt übernahmen, wurden die damals über 2 Millionen Einwohner der Stadt auf das Land zur Feldarbeit gebracht. Ein großer Teil der Bevölkerung Phnom Penhs und der Großteil der gebildeten Bevölkerung wurde auf den Killing Fields außerhalb der Stadt ermordet. Zu dieser Zeit hatte Phnom Penh nur noch weniger als 50000 Einwohner.
Als die roten Khmer 1979 durch den Einmarsch vietnamesischer Truppen vertrieben wurden, kamen zunächst Truppen der Vereinten Nationen nach Phnom Penh. Geld spielte für diese keine Rolle und die Preise schossen in astronomische Höhen. Phnom Penh war zu dieser Zeit die teuerste Stadt der Welt. Heute, nach über 30 Jahren hat sich die Stadt weitgehend von den Schrecken und Wirren der Herrschaft Pol Pots erholt. Überall schießen neue Hotelanlagen aus dem Boden und an jeder Ecke entstehen neue Restaurants. Den Glanz der Stadt während der französischen Kolonialzeit, als Phnom Penh als die schönste Stadt Indochinas galt, hat es zwar noch nicht ganz wiedererlangt, der Weg dorthin scheint aber wieder durchaus möglich. Phnom Penh bietet mittlerweile wieder Hotels in jeder Preisklasse, Bars und Restaurants in liebevoll restaurierten französischen Kolonialbauten verbreiten den Charme des früheren Indochinas und Phnom Penhs Nachtleben muss sich insbesondere am Wochenende nicht hinter dem anderer Großstädte Südostasiens verstecken.
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